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Initiation? Meine Freunde kennen meine Meinung zum Studium der Bibel, des Koran und der verstaubten Archive okkulter Tradition: Zeitdiebstahl! Trotzdem möchte ich ausnahmsweise etwas aus den alten Schriften zitieren. Verse aus dem arabischen Umfeld, vermutlich aus der Sufi Tradition. Ich fand diese Verse im 3. Band der Reihe "UR" - "THEORIE UND PRAXIS DER INITIATION" von Julius Evola. Seit Jahrzehnten erwartet und nun endlich im AAGW Verlag erschienen. (Archiv für altes Gedankengut und Wissen, www.aagw-gnostika.de. Dort findet man noch viele andere Nachdrucke von Raritäten aus der Welt der Magie und Mystik. Den ersten Band der Reihe: "MAGIE ALS WISSENSCHAFT VOM ICH" Ansata Verlag 1995 und Band 2 "SCHRITTE ZUR INITIATION" Ansata Verlag 1997 sollte man unbedingt ebenfalls gelesen haben. Die Texte sind das Gedankengut von akademisch gebildeten Persönlichkeiten, die sich ernsthaft und praktisch mit Magie und mit dem Mysterium einer Initiation beschäftigten. Danke, Thomas Hakl, für die Übersetzung (der dritte Band wurde ab Seite 209 von Dr. Felix Herkert übersetzt) und dafür, dass du mit diesen Büchern auf Evola und seine magische Forschungs- Gruppe "UR" aufmerksam machst. Die Gruppe UR kannte noch nicht den Weg des Franz Bardon. Man glaubte, ohne fremde Hilfe keine Initiation. Aber ihre Erkenntnisse sind trotzdem nicht überholt. Im Gegenteil, sie vermittelt Einsicht in die Entwicklung des Geistes durch logisches Überlegen, praktische Versuche und das Ringen mit sich selbst. Es sind die ersten Schritte der magischen Tradition ins 3. Jahrtausend: Erkenntnis statt Glauben, Wachsein statt Trance. Die nachstehend zitierten Verse zeigen, dass man sehr wohl auch kryptische Texte zu deuten verstand: Nichts in der Welt hat je einen Anfang, auch nicht die Welt selbst. Nichts kann jemals enden. Die Ewigkeit soll nicht auf dir lasten, versuch, sie mit dir selbst zu füllen, für immer. Kein Augenblick in der Zeit kann sagen: Ich war der erste. Niemand und nichts kann sagen: Ich werde der/das Letzte sein. Das Wort, das du sprichst, und sei es zu deinem Hund, wird auf allen Planeten vernommen und im Raum zwischen ihnen, der voll von Leben ist. Kein Wort geht verloren. Wenn sich in deinem Geist ein Gedanke formt, der so armselig ist, dass du ob seiner Bedeutungslosigkeit verzweifelst, stürzt er hinab wie ein reißender Strom und erfüllt eine andere Welt, die in Bewegung gesetzt wird. Weder im Osten noch im Westen, weder im Norden noch im Süden gibt es Grenzen. Das Unendliche ist unendlich: Raum und Zeit. Doch ein Akt reiner Güte besiegt Myriaden von Jahrhunderten. Mache dir keine leeren Gedanken, sprich keine leeren Worte, der Held ist jener, der zu schweigen versteht. Sei gut; doch bevor du gut seist SEI DU SELBST Jeder Vers ein Anlass zum Nachdenken. Zum Beispiel: "Sei gut, doch bevor du gut seist SEI DU SELBST Das bedeutet, wichtiger als magische Macht, Erkenntnis, Fähigkeiten und Moral ist, dass man ist, der man ist. Damit ist nicht nur das magische Erwachen, das man aufgrund einer Initiation erwartet oder durch Geistesschulung anstrebt, gemeint. Der erste Schritt dazu ist das banale Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Wer sich Sorgen macht, wie er ankommt und sich nach den Anderen richtet, sich verbiegen lässt, sich opfert, verleugnet, mitmacht, um nichts zu verlieren oder um dabei zu sein, hat sein Wesen nicht erfasst. Aber gerade das ist der erste Schritt zu einer Initiation. Da ist ein Vers vom Schöpfergeist, der sich dank dem Menschengeist von Ewigkeit zu Ewigkeit erneuert: Nichts in der Welt hat je einen Anfang, auch nicht die Welt selbst. Nichts kann jemals enden. Die Ewigkeit soll nicht auf dir lasten, versuch sie mit dir selbst zu füllen, für immer. (Bardon erklärt, wie man das macht) Da ist ein Vers über die Magie des Schweigens, also die Beherrschung der Gedanken: Mache dir keine leeren Gedanken, sprich keine leeren Worte, der Held ist jener, der zu schweigen versteht. Der Held (also der Weise) ist der, der zu schweigen versteht (also seine Gedanken beherrscht). Und gleich die Erklärung, warum die Gedankenkontrolle so wichtig ist: Wenn sich in deinem Geist ein Gedanke formt, der so armselig ist, dass du ob seiner Bedeutungslosigkeit verzweifelst, stürzt er hinab wie ein reißender Strom und erfüllt eine andere Welt, die in Bewegung gesetzt wird. Gemeint ist die Bedeutung jedes gedachten Gedankens - sei er fruchtbringend oder banal. Wie viel Gedankenmüll wird jede Sekunde, scheinbar gedanken-los, aus Menschengehirn ins All gekotzt und versinkt, verblasst - aber verschwindet nicht. Weil nichts verschwindet, weil kein Wort (Gedanke) verloren geht. Und eine andere Welt wird damit erfüllt, eine andere Welt wird damit in Bewegung gesetzt. (Die Welt, der Dämonen, die umgekehrt wiederum uns in Bewegung setzt). Erklärt wird das mit den Folgen toter Worte zum Hund, (oder für die Katz, wie wir sagen würden): Das Wort, das du sprichst, und sei es zu deinem Hund, wird auf allen Planeten vernommen und im Raum zwischen ihnen, der voll von Leben ist. Kein Wort geht verloren. Auch nicht die Gedankenkeime, aus denen Positives sprießt. Beethoven äußerte oft den Wunsch "Dass die Musik in allen Häusern, auch bei den Ärmsten erklingen möge". Er präzisierte seinen Wunsch sehr deutlich, indem er sagte: "Ich wollte mit meiner Musik die ganze Welt umspannen, zu allen sprechen, ich träume, wie es sein könnte. Keiner ist gekommen, um den Dirigenten anzuschwärmen, um sich zu zeigen und andere zu sehen. Niemand sieht das Konzert, aber alle hören es. Es erklingt die "Missa solemnis" den Gläubigen aller Zungen zum Trost. Eine Stimme singt "An die Geliebte" und wo jemand sich geliebt weiß, fühlt er sich erschüttert. Das Adagio aus der "Pathétique" dringt in die Seele der Leidenden in den Spitälern, zu den Verzagenden in den Gefängnissen und macht sie hoffen und stark. Die Ouvertüre zu "Fidelio" braust in die Kammern der Vereinsamten in allen Ländern, erfüllt die naiven Herzen der Bauern, erfüllt der armen Taglöhner Dachstuben und Kellerwohnungen. Alle Welt hört! Alle, die bisher von der Welt abgeschnitten waren. Und die "Neunte" ertönt allen und umschlingt Millionen“. (Das Zitat stammt aus einem Beitrag von Ing. Anton Eichinger "Gedankenkräfte der Schlüssel zum Weltgeschehen", erschienen in der Zeitschrift "Mensch und Schicksal" vom 15. Mai 1949.) Übrigens, auch Karajan hatte einen Wunsch, der ihn sein Leben lang beschäftigte und sich Kraft der Intensität, mit der er gewollt wurde, nach seinem Tod realisierte. Nämlich, dass man jedes Konzerterlebnis auch zu Hause und so oft man will in Farbe hören und sehen kann. Hier muss ich bemerken, die geistgetragenen Wünsche der genialen Wegbereiter dieses Planeten haben nichts mit den Visionen der neptunbeeinflussten Künstler und Sensitiven zu tun. Ganz gleich, in welchen geistigen Sphären und von welchen Wesen etwas ausgedacht und gesponnen wurde: keine Erfindung, kein menschliches Werk, kann sich realisieren, wenn die Vorstellung nicht zuvor in der Welt der Materie, mit Materie, auf Materie (Gehirnrinde) geschrieben und als wunschbelebter Gedanke auf der irdischen Ebene wiedergeboren und lebendig wurde. Beethoven und Karajan haben mit ihren wunschgetragenen Vorstellungen Realitäten erschaffen. Da fragt man sich, was wird durch meine Gedanken in Bewegung gesetzt? Weihe? Ganz gleich, ob Taufe, Firmung, Priesterweihe, Einweihung in den Mysterienschulen der Antike, Ritual der Freimaurer oder Zeremonie der Schamanentradition, die erwartete "Große Erleuchtung" gibt es nicht. Da geht keine Tür auf, man bekommt bestenfalls einen Schlüssel. Initiation ist nicht Zeichen geistiger Entwicklung, sondern beginnt bereits mit der Bereitschaft, Verantwortung im Schöpfungsplan zu übernehmen. Verbunden mit einer Initiation ist immer die Erkenntnis von der Verantwortung, die man mit dem Wissen und der Macht übernimmt. Das meinte auch Don Eduardo, der peruanische Schamane und "Magier der vier Winde", als er mich in Wien besuchte. Der Schamane weihte nur ausgesuchte Schüler in die Mysterien seiner Tradition ein. Nach einer langen Nacht mit sehr viel Spaß und noch mehr Cuba Libre brachten wir es auf den Punkt: Initiation ist kein Höhepunkt geistiger Entwicklung, sondern ein Anfang. Mit dem Initiationserlebnis wird ein Same ins Bewusstsein versenkt. Das kann mit Hilfe eines Meisters und einer beindruckenden Zeremonie geschehen, oder im Traum oder im Augenblick der Erkenntnis "ich BIN". Den entscheidenden Impuls gibt man selbst. Wie weit der Glaube dabei eine Rolle spielt - der Glaube an die geheime Macht und Kraft der Meister und an die Möglichkeit der Übertragung geistiger Macht und Kraft - der Glaube an das Mysterium einer Initiation, der Glaube an die Macht von Sakramenten und Priesterweihe - ist nicht geklärt. Die Freimaurer zum Beispiel sehen in der Erhebung zum Meister den gleichen magischen Vorgang wie bei der Priesterweihe der Katholiken. Die Mitglieder der Gruppe UR maßen der legitimen Tradition und der damit verbundenen Macht und Kraft eine größere Bedeutung bei als dem Glauben. Selbstinitiation stellten sie in Frage. Tatsächlich kann jedoch bereits der Glaube an die Legitimität einer magischen Tradition, der Glaube an einen Gott, ja selbst der unsinnigste Aberglaube, das Bewusstsein vorübergehend erheben. Ein Rest aus dem gläubigen Fischezeitalter. Der Geist aus den Sphären des Wassermann wird mit den Flügeln der Erkenntnis in höheren Sphären schweben. Für die Magie und Mystik im dritten Jahrtausend verliert das Thema Initiation jedoch zunehmend an Bedeutung. In den nächsten tausend Jahren wird jeder seinen Weg alleine gehen. Anstelle von Glauben tritt Erkenntnis, anstelle von Trance erweitert Wachsein die Sicht, und anstelle von Visionen entscheidet das eigene Tun. Der Weg wird mit den Büchern der MAGIE UND MYSTIK IM 3. JAHRTAUSEND bereitet. Dazu wieder Ausschnitt aus dem 14. Buch: DIE SCHICKSALSENGEL SPRECHEN ASTROLOGISCH, das im Herbst erscheinen wird. 18. Brief Dieser Brief handelt von dir. Von deinem geistigen Wesen, von deinen geistigen Gliedern und dem, was du tatsächlich bist. Erkenne dich selbst Was weiß denn der von mir? Denkst du. Der kennt mich doch nicht. Und natürlich hast du recht. Aber jetzt einmal ehrlich. Kennst du dich selbst? Weißt du selbst, wer du bist? Ich bin gerade aufgewacht - denkst du - wenn du morgens im Bett bemerkst, dass du im Bett liegst und nicht mehr träumst. Da bin ich, denkst du. Und wenn du dann aufstehst, Zähne putzt und dich im Spiegel siehst, denkst du, das bin ich. Aber was du im Spiegel erblickst, ist nicht alles von dir. Du siehst deine Nase, deinen Mund, deinen Körper, aber das geistige Wesen, das du bist, das siehst du nicht. Du bist etwas, das, so wie die Gedanken und Gefühle, nicht aus Fleisch und Knochen, sondern aus etwas anderem besteht. Aus Geist. Das, was man wirklich ist, kann man nicht im Spiegel sehen. Man kann es auch nicht beschreiben oder messen. Das ist man eben. Man denkt: Ich bin. Ich BIN wird einem bewusst, aber nicht als Gedanke, oder Vorstellung, sondern als Wahrnehmung. Man ist sich plötzlich bewusst, dass man ist. Dass man in die Welt hineinschaut, auf seine Gedanken schaut, auf seine Gefühle schaut, dass man ein Beobachter ist und sich dabei selbst beobachten kann. Es ist, als würde man erwachen. Als erblicke man zum ersten Mal die Welt. Und tatsächlich schaut man in diesem Moment auch mit seinen geistigen Augen. Wenn man sich zum ersten Mal selbst wahrnimmt und erfasst, dass man ist, ist das, als wäre man mit einem höheren Wesen verschmolzen, vermählt, vereinigt. Aber man hat sich nur selbst gefunden und von allem, was man nicht ist, distanziert. Man schaut jetzt mit anderen Augen. Es ist das beeindruckendste Erlebnis, das man erleben kann. Und es lässt sich trotzdem nicht beschreiben. EINWEIHUNG Die Einweihungsschulen aller Traditionen, aller Länder, aller Zeiten haben versucht, dieses Mysterium zu vermitteln und zu zeigen, wie man sich selbst erkennt und zu der Wahrnehmung von seinem wahren Wesen gelangt. Dass man erfasst, dass man ein Geistwesen ist. Dass man erkennt, dass man mehr ist als seine Körperglieder, mehr als seine geistigen Sinne, mehr als seine Gedanken und Gefühle, die das Bewusstsein tragen. Aber es lässt sich nicht mit Worten erklären. Auch nicht vermitteln. Dieses Mysterium kannst nur du selber erfahren. Durch dich selbst. Nicht durch Weihen, Initiationsrituale oder geheime Instruktionen. Und selbst wenn du dich erkannt hast - quasi erwacht bist, für eine Sekunde - verlierst du dich wieder in der Welt der Gedanken und Gefühle, und das Bewusstsein von dir selbst schläft wieder ein. Solange, bis du dir wieder in Erinnerung rufst: Ich BIN! Das Mysterium der Bewusstwerdung seines Wesens lässt sich nicht beschreiben. Aber du kannst zumindest theoretisch erkennen, wie der Geist, der dich und dein Bewusstsein trägt, aufgebaut und zusammengesetzt ist. Der Geist, der von sich sagt: ICH BIN. Wenn du denkst, "Ich bin", dann denkst du nicht, ich bin der Bauch oder die Füße oder der Kopf oder alles zusammen, sondern du weißt, dass das nur Glieder von deinem Körper sind. Und du spürst, dass du mehr bist als dieser Körper aus Fleisch und Knochen. Du fühlst, du bist etwas, das in diesem Körper steckt. Oder darüber schwebt wie eine Kapuze, ein Kleid oder eine Krone. Du bestehst aus Gedanken, Gefühlen und deiner Willenskraft, die dich handeln und agieren lässt. Und obwohl dein Geist nicht aus Materie besteht, hat er trotzdem Glieder, Sinne und Organe, mit denen du in der Welt des Geistes und der Geister leben kannst. So wie du eine Nase zum Riechen, Ohren zum Hören und Füße zum Laufen hast, hast du eine Sonne, die dir die inneren Welten erhellt und dich bewusst sein lässt, einen Mond, der dich Gefühle wahrnehmen lässt, eine Venus zum Lieben, einen Merkur zum Denken, einen Mars, um etwas zu wollen und agieren, einen Jupiter, der dich Gerechtigkeit und das Gute erkennen lässt, einen Saturn, der dir Festigkeit und Rückhalt verleiht. Neben diesen sieben geistigen Sinnen, die jeder Mensch auf diesem Planeten zur Verfügung hat, gibt es noch Sinnesorgane, die einen über den Horizont der gewöhnlichen Durchschnittsmenschen erheben: Uranus, Neptun und Pluto. Sie verbinden dich mit den Geistern, die weit in das Universum und die Zukunft blicken lassen. Diese Sinne sind nicht bei jedem ausgebildet und entwickelt. Bei dir schon, denn sonst würdest du dich nicht für geistige Welten und Wesen interessieren und diese Zeilen lesen. Jeder Planet am Himmel entspricht einem geistigen Organ von deinem Selbst. So wie der Körper aus Gliedern und Sinnesorganen zusammengesetzt ist, hat auch dein unsichtbarer Geistkörper Glieder, Sinne und Organe, und die stehen mit dem kosmischen Geist und den Geistern der Planeten in Verbindung. ICH BIN Du bist also mehr als der physische Körper, der dich die Umwelt wahrnehmen und erleben lässt. Und du bist auch mehr als der geistige Körper, der dich Gedanken und Gefühle wahrnehmen lässt. Du bist ein Geist, der seinen Körper, seine Gedanken und seine Gefühle nicht nur wahrnehmen, sondern auch lenken kann. Du bist ein Geist, der unabhängig von Gedanken und Gefühlen bewusst SEIN kann. Aber du bist ständig mit deinem Körper und seinen Bedürfnissen beschäftigt und wirst den ganzen Tag von deinen Gedanken und Gefühlen getragen und nicht von dir selbst. Genau erklären kann ich dir das nicht. Du musst das erleben. In der Wahrnehmung ich BIN wird dir bewusst, dass du bist. Und genau diese Wahrnehmung: ich BIN ist das, was du tatsächlich bist. Du brauchst das heute noch nicht verstehen. Aber wenn du dich weiter mit dem Mysterium vom Geist und den Geistern beschäftigst, entdeckst du irgendwann auch deinen eigenen Geist und erkennst, wer du bist. Wieso bin ich so, wie ich bin? Jetzt fragst du dich trotzdem, wieso bin ich so, wie ich bin? Ich habe Gedanken und Gefühle, okay, und die sind nicht aus Fleisch und Knochen, okay. Und ich will etwas tun oder nicht tun. Ich wünsche mir etwas und hoffe, dass dieses oder jenes geschieht oder nicht geschieht, und ich habe Angst, dass dieses oder jenes geschieht oder nicht geschieht. Ich kann bestimmte Sachen und bestimmte Sachen kann ich nicht. Warum ist das so? Also warum du so bist, wie du bist, kann ich dir nicht erklären. Dazu gibt es verschiedene Vorstellungen. Zum Beispiel die Theorie von Karma und Wiedergeburt. Im 25. Brief gehe ich auf diese These näher ein. Aber wieso deine geistigen Glieder, die gerade dein Bewusstsein tragen, so sind, wie sie sind, lässt sich astrologisch erklären. Je nachdem, wo die Planeten bei der Geburt standen, wird die Beschaffenheit der Glieder, Sinne und Organe eines Menschengeistes, der gerade geboren wird, anders gestaltet sein. Dein Horoskop ist somit ein Abbild von deinem geistigen Wesen. Wie du denkst und fühlst und agierst, ersiehst du aus den Konstellationen der Planeten und Sterne. (Ende des Ausschnitts vom 18. Brief aus dem Buch) Dazu ist eine Ergänzung notwendig. Erkenne dich selbst - diese Aufforderung, die über den Einweihungstempeln der Antike und heutigen Logentoren steht, ist total irreführend. Nicht Selbsterkenntnis, sondern Selbstfindung ist gemeint. Es geht nicht um die Frage, wer bin ich, wie bin ich, was bin ich, usw., sondern um die Erfahrung: das bin ich. Es geht um das Erlebnis von der Wahrnehmung "ich BIN" Das zu erklären und zu vermitteln, ist bisher keiner magischen oder religiösen Tradition gelungen. Es werden Wege gewiesen, unterschiedliche Rituale zelebriert, aber das Licht für die "Erleuchtung" muss jeder selbst entzünden. Und das geschieht eben mit der Wahrnehmung und Erkenntnis: "ich bin". Die Vorstellung "ich bin" ist genauso ein Bewusstseinsträger wie die Vorstellung von einer Schinkensemmel, Schokolade oder Sex. Aber sie trägt einen nicht in wesensfremde Sphären. Solange man von ICHBIN getragen wird, kann man sich nicht in anderen Vorstellungen verlieren. Weder im Diesseits noch jenseits davon. Man ist ein Geist, der unabhängig von Gedanken und Gefühlen bewusst SEIN kann. Aber das ist einem nicht bewusst. Man ist ständig mit seinem Körper und seinen Bedürfnissen und dem Handy beschäftigt und wird den ganzen Tag von Gedanken, Gefühlen und unsinnigen Gewohnheiten getragen und nicht von sich selbst. Alleine das Handy raubt dir täglich wertvolle Stunden deiner noch verbleibenden Lebenszeit. Die sind weg. Unwiderruflich weg. Das muss nicht sein. FUCK SOCIAL MEDIA! Fuck Social Media! In den Müll mit dem Müll aus dem Netz! Viele wollen, aber können nicht. Doris Rittberger zeigt, wie es geht. In den nächsten Tagen erscheint ihr Buch „FUCK SOCIAL MEDIA“. Sensationell: So wird die Lust auf Scrollen besiegt. Da gibt es nämlich ein paar einfache Tricks. Doris beschreibt sie alle. Nicht nur die Orpheus-Methode des Suchtexperten Prof. Michael Musalek und das Geheimnis der Willens- und Entscheidungskraft. Doris zeigt, wie man, statt den banalen Ausscheidungen hirnloser Influencerinnen zu folgen, wieder zu seinen eigenen Gedanken kommt. Menschen findet – live – und nicht Phantome aus dem Netz. Reale Freunde, reale Welt, reales Selbstbewusstsein. Wie man wieder eine selbstbestimmte Persönlichkeit wird und Kinder vor Verdummung schützt. Doris zeigt, wie es geht. Und zur Erinnerung und als Schutz vor Rückfall gibt´s einen Aufkleber: Also auf in die Freiheit! Klare Sicht auf die Welt! Es ist nicht später, als du denkst, sondern noch nicht so weit, wie die Gezeitenwende verspricht. Besinnliche Tage der Zuversicht für die Zeit, in der die Sonne am höchsten steht! Glad Mittsommar!
Ich bringe den Text schon zu Pfingsten wegen dem Thema Inititation, Weihe, Erleuchtung. In diesen Tagen soll doch der Heilige Geist besonders nahe sein. Vielleicht begreifen doch einige, wie das gemeint ist mit dem „ichBIN“. Comments are closed.
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Mai 2026
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